Diabetes Typ 1

Unter einem Diabetes mellitus verstehen Mediziner eine Stoffwechselerkrankung. Die gesundheitlichen Einschränkungen sind komplex und betreffen sämtliche Bereiche des menschlichen Organismus. Zu unterscheiden sind zwei Typen, nähmlich Diabetes Typ 1 und Typ 2.

Im nachfolgenden Artikel soll es um den Typ 1 gehen, welcher sich charakteristisch in einer Störung der Insulinproduktion äußert. Im Klartext heißt das, dass der Körper nicht in der Lage ist, das Hormon Insulin zu produzieren. Jenes Hormon ist für die Regulation wichtiger Körperfunktionen unerlässlich. Unter anderem kann der menschliche Organismus ohne Insulin die aufgenommene Nahrung nicht verwerten.

Die Bauchspeicheldrüse ist für die Produktion des Hormons zuständig. Sobald das Insulin die Blutbahn erreicht, hat es die Aufgabe, den aufgenommenen Zucker in die Körperzellen zu transportieren und dort in Energie für den Körper umzuwandeln. Im Falle eines Diabetes Typ 1 kommt es zu gravierenden Störungen, da der Zucker im Blut nutzlos ist und sich dort in zu großen Mengen ansammelt. Eine zu hohe Zuckerkonzentration führt zwangsläufig zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme.

Diabates Typ 1 – Auswirkungen und Symptome

Da bei diesem Typus eine Störung im Bereich der Bauchspeicheldrüse eine ausreichende Insulinproduktion nicht möglich ist, müssen sich Betroffene jeden Tag Insulin zuführen. Dadurch werden stärkere Schwankungen des Blutzuckerspiegels, welche sich in Form einer Unter- und Überzuckerung andeuten, unterbunden. Außerdem können durch tägliche Insulinzufuhr Folgeerkrankungen eines permanent erhöhten Blutzuckerspiegels verhindert werden.

Symptomatisch für das Vorhandensein eines Diabetes Typ 1 sind ein starkes Durstgefühl, Schwindel, Übelkeit, häufiges Wasserlassen sowie Antriebsschwäche. Im Falle eines sehr stark erhöhten Blutzuckerspiegels ist es möglich, dass es zu Bewusstseinsstörungen, welche sich bis zur Bewusstlosigkeit ausweiten können, kommen kann. Der medizinische Fachbegriff für diese akute Stoffwechselentgleisung lautet diabetisches Koma.

Fakten und Zahlen

In Deutschland sind rund 200.000 Menschen, darunter ca. 30.000 Kinder und Jugendliche von Diabetes Typ 1 betroffen. Somit ist die Anzahl der jungen Patienten frappierend hoch. Die Erkrankung beginnt in der Regel bereits in der Kindheit. Ein unbehandelter Diabetes Typ 1 bereitet demnach schon in jungen Jahren Probleme. Durch die Gabe von Insulin lassen sich die unangenehmen Symptome jedoch deutlich mildern. Eine rechtzeitige Diagnose, die bestenfalls bereits im Kindesalter erfolgt, ist für den Erhalt von Lebensqualität und dem Vermeiden von Folgeschäden essenziell.

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