Der zuckersüße Fellfreund: Diabetes beim Hund

Die Volkskrankheit Diabetes kann Hunde ebenso treffen wie Menschen, Katzen oder andere Hausgenossen. Aber wie erkennt man die Symptome beim vierbeinigen Gefährten – was sind die Folgen der Erkrankung für Hund und Halter? Im folgenden Text erfahren Sie, was Diabetes mit Hundefutter zu tun hat und wie Sie Diabetes beim Hund natürlich behandeln können!

Was ist Diabetes beim Hund?

Der Canine Diabetes Mellitus ist der wissenschaftliche Name für die klassische Zuckerkrankheit beim Hund. Dabei ist entweder die Produktion des Hormons Insulin in der Bauchspeicheldrüse gestört, oder eine Auto-Immunkrankheit verhindert die Arbeit des Hormons.

Die Krankheit ist bei Hunden nicht heilbar, lässt sich aber in den meisten Fällen sehr gut behandeln.
Diabetes mellitus bei Menschen oder Katzen hat verschiedene Ursachen. Erkranken an Diabetes Hunde, dann ist zu 90% ein Typ-1-Diabetes, eine Störung der insulinproduzierenden Zellen die Ursache.

Diabetes beim Hund erkennen

Wenn Sie schon länger mit Ihrem Vierbeiner zusammenleben, bemerken Sie schnell, falls es dem Hund an etwas fehlt. Diabetes-Hunde zeigen Symptome, die leicht zu erkennen sind:

  • Häufiges Wasserlassen. Der Körper versucht, überschüssigen Zucker über den Urin auszuscheiden.
  • Durst. Der vermehrte Harndrang sorgt dafür, dass der Hund viel trinken will.
  • Gewichtsschwankungen. Manche Hunde reagieren mit Abnahme, andere nehmen durch Diabetes an Gewicht zu – der Stoffwechsel ist gestört.
  • Antriebslosigkeit, Schlappheit. Diabetes-Hunde springen nicht wild herum und rennen wenig – der Körper wird nicht ausreichend mit Energie versorgt.
  • Sehstörungen. Kommt eine Sehschwäche hinzu, ist die Krankheit meist bereits weiter fortgeschritten. 
  • Einige Rassen erkranken überdurchschnittlich häufig, kleine Hunde sind öfter betroffen als große Vierpfoter. Die gezielte Diagnose kann ein Tierarzt nur nach einer Blutentnahme stellen. 

Vorbeugen mit Füttern!

Natürlich kann auch das beste Hundefutter kein Garant für Gesundheit sein. Aber durch gezielte Prophylaxe lassen sich mit der richtigen Futterauswahl einige Risikofaktoren minimieren.

Die Gabe von zahlreichen Leckerlis mag für die Erziehung des Hundes hilfreich sein, erhöht aber häufig das Risiko einer Erkrankung. Ebenfalls sind Hunde gefährdet, die mit selbst zubereitetem Futter versorgt werden – sofern sich der Hundehalter nicht vorher genau über die richtige Zusammensetzung des Futters informiert hat. Die beste Lösung für Diabetes Hunde ist ein hochwertiges Trocken- oder Nassfutter, das auf den Hund abgestimmt werden kann. Ein weiterer Risikofaktor ist wie beim Menschen das Übergewicht – auch dieses kann durch ausreichend Bewegung verhindert werden.

Die richtige Behandlung

Diabetes beim Hunde muss meistens mit der Gabe von Insulin behandelt werden. In einigen Fällen – das erklärt Ihnen der behandelnde Tierarzt genau – ist es aber möglich, die Insulin-Produktion anzuregen.

Ein Hund wird mit der Gabe von Insulin durch eine Spritze gegen Diabetes behandelt.

Um Diabetes beim Hund natürlich zu behandeln, ist vor allem Diabetes Hundefutter von Bedeutung. Befällt die Krankheit eine läufige, unkastrierte Hündin, so kann auch die Kastration bereits zu einer Verbesserung der Symptomatik führen. 
Neben der Auswahl des Futters ist es durch einen sehr regelmäßigen Fütterungs- und Aktivitätsplan auch möglich, die Wechselwirkung der Hormone zumindest in Ansätzen zu kontrollieren. 

Der beste Freund des Menschen sollte rundum gesund sein. Diabetes ist keine schöne Nachricht – aber mit der richtigen Behandlung, gutem Futter und einer gesunden Portion Tierliebe werden auch Diabetes Hunde fröhlich alt und grau um die Schnauze!

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